FAQ

Einiges Wissenswertes über Auktionen: – Die Seite befindet sich noch im Aufbau und ist noch unvollständig.

Anmeldung zur Auktion: Natürliche Personen müssen sich vor der Auktion mit Personalausweis oder Pass mit Meldebestätigung registrieren. Gewerbetreibende benötigen zusätzlich ihren Gewerbeschein. Juristische Personen (wie Vereine oder Kapitalgesellschaften wie GmbH, benötigen noch zusätzlich einen Handelsregisterauszug.

Auktion: auch Versteigerung genannt.

Auktionator/in: auch Versteigerer/in genannt. Benötigt zur Ausübung des Berufs eine behördliche Erlaubnis.

Auktionsvertrag: notwendiger Vertrag zwischen Verkäufer und Auktionator, der vor der Auktion schriftlich geschlossen werden muss.

Aufgeld: Auf den Auktionsbetrag wird in den meisten Fällen bei einer Auktion ein Aufgeld berechnet. Dieses wird im Vorfeld der eigentlichen Versteigerung bekanntgegeben und wird vom Käufer der Waren an den Auktionator bezahlt. In der Rechnung wird der Aufschlag gesondert ausgewiesen.

Besichtigung: Vor der Versteigerung muss allen Interessenten innerhalb von zwei Wochen vor der Auktion mindestens zwei Stunden Zeit gewährt werden, die zu versteigernden Waren zu Besichtigen. (Ausnahmen bei verderblichen Waren gegeben)

Freiwillige Auktion: die zu versteigernden Objekte müssen sich im Eigentum des Verkäufers befinden.

Freier Verkauf: siehe Nachverkauf

Holländische Auktion: besondere Form der Auktion, die Rückwärtsauktion. Das heißt, die Preise fallen von einem Startpreis ausgehend. Näheres hier in Wikipedia

Nachverkauf – auch freier Verkauf: Nach der eigentlichen Auktion können mit Hilfe des Auktionators ein gültiger Kaufvertrag zwischen Verkäufer und Käufer erreicht werden. Eventuell auch unter dem Limit

Rechtlicher Unterschied zwischen Präsenz- und Internetauktion: Eine Internetauktion ist nur unter gewissen Voraussetzungen rechtskräftig. Bei einer Präsenzauktion tritt normalerweise sofort ein rechtsverbindlicher Kaufvertrag bei Zuschlag in Kraft.

Versteigerungsbedingungen: die Geschäftsbedingungen zwischen Verkäufer, Käufer und Auktionator. Können im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten frei verhandelt werden. Meistens gelten die AGBs der Auktionshäuser. Hier finden Sie die AGBs von MH Auktionen

Versteigererverordnung – VerstV: Der gesetzliche Rahmen und die Bedingungen für die Durchführung einer Auktion: juris

Zuschlag: Den Zuschlag erhält der Höchstbietende nach dreimaligen Wiederholen des Gebotsbetrags. Ob mit oder ohne Hammer ist dabei unerheblich. Zuschlag unter Vorbehalt: hier wurde das vom Verkäufer vorgegebene Limit nicht erreicht. Ihm oder ihr steht es frei, den Gegenstand für das Gebot zu verkaufen.

Zwangsversteigerung: Gepfändete Gegenstände oder Immobilien können zur Befriedigung der Gläubiger einer Zwangsversteigerung zugeführt werden. Diese muss von einem amtlich bestellten und vereidigten Versteigerer durchgeführt werden.